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Petrissage

Petrissage ist eine knetende Massagetechnik zur Muskelentspannung und Durchblutungsförderung.

Der Begriff

Was bedeutet Petrissage?

Petrissage ist eine Massagetechnik, die sich durch knetende, hebende und rollende Bewegungen auszeichnet. Der Begriff stammt aus dem Französischen und bedeutet „kneten“ oder „walken“. Diese Technik wird hauptsächlich mit den Händen, Fingern oder Daumen ausgeführt und eignet sich besonders zur Lockerung verspannter Muskulatur, zur Förderung der Durchblutung und zur Verbesserung der Gewebeelastizität.

Drei Phasen zeigen, wie eine Gewebefalte aufgenommen, angehoben und wieder losgelassen wird. Pfeile unterscheiden Kneten vom flächigen Streichen.
Schematische Darstellung · Handkontakt

Während der Petrissage wird das Muskelgewebe sanft angehoben, gedrückt und gerollt, um Verklebungen in den Faszien zu lösen und die Sauerstoffversorgung des Gewebes zu verbessern. Sie kann mit unterschiedlicher Intensität angewendet werden – von sanften Bewegungen für Entspannung bis hin zu tiefergehender Muskelbearbeitung für therapeutische Zwecke.

Diese Technik wird häufig in der Schwedischen Massage, Sportmassage und Tiefengewebsmassage eingesetzt. Sie hilft, Muskelkater zu reduzieren, Verspannungen zu lösen und die Flexibilität des Körpers zu verbessern. Besonders wirksam ist die Petrissage bei großen Muskelgruppen wie Rücken, Oberschenkeln oder Schultern.

Kurz zusammengefasst

  • Knetende, rollende Bewegungen
  • Fördert die Durchblutung und Muskelentspannung
  • Löst Verklebungen im Gewebe
  • Wird in der Schwedischen Massage und Sportmassage verwendet
  • Besonders für große Muskelgruppen geeignet

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Fragen & Antworten

Häufige Fragen

Welche Bewegungen gehören zur Petrissage?

Zur Petrissage gehören Kneten, Walken, Anheben und Rollen von weichem Gewebe. Die Hände greifen den Bereich und bearbeiten ihn mit rhythmisch wechselndem Druck. Im Unterschied zu einer Streichung wird das Gewebe also bewegt und geformt, statt nur darüberzugleiten.

An welchen Körperstellen wird Petrissage typischerweise eingesetzt?

Knetgriffe passen besonders zu gut greifbaren Muskelbereichen, etwa an Schultern, Oberschenkeln oder Waden. Griffgröße und Druck werden an die jeweilige Körperstelle angepasst. Direkt über Knochenkanten oder empfindlichen Gelenkbereichen lässt sich nicht auf dieselbe Weise kneten.

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